Kellerduell in der Saalsporthalle

Verlieren verboten, das war die Devise letzten Sonntag in Zürich. Das Gleiche galt auch für GC Amicitia Zürich. Die Zürcher hatten wie wir keinen optimalen Saisonstart und standen vor der Partie mit einem Sieg auf dem Konto da. Schon vor der Partie war also klar, dass nur ein Sieg für beide Teams was bringt.

Nachdem die Schiedsrichter um 17:00 Uhr das Spiel angepfiffen hatten, gelang dem Heimteam der bessere Start. Die Zürcher führten nach nur drei Minuten bereits 3:0. Die Hausherren konnten den Vorsprung von drei Toren trotz einiger Zweiminuten-Strafen und einer roten Karte bis kurz vor der Pause halten. Das haben sie vor allem durch gute Eins-gegen-Eins-Situationen im Angriff geschafft. Die Steffisburger haben sich trotz des schlechteren Starts wieder gefangen und sind bis zur Pause nicht noch weiter in Rückstand geraten. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit hat Yanic Baumann das 15:13 gemacht.

 In der Pause war für die Zulgtaler klar, dass in dieser Partie noch gar nichts entschieden war. Mehr Tempo im Angriff, mehr Bewegung und eine Bank, die uns lautstark unterstützt war das Ziel. Der Start in die zweite Hälfte gelang gut und unsere Mannschaft hat die Partie nach 38 Minuten erstmals ausgeglichen. Bis zur 47. Minute erarbeiteten sich die Steffisburger sogar einen Vorsprung von vier Toren. Die Partie schien gekippt zu sein.

Die Zürcher haben sich aber keinesfalls geschlagen gegeben und noch einmal den Ausgleich geschafft. In der letzten Minute hatten die Zürcher die Chance, in Führung zu gehen. Die haben die auch genutzt. Den Steffisburgern blieb noch ein letzter Angriff, um die Partie auszugleichen. Fünf Sekunden vor Schluss gelang Janes Karlen der Ausgleich zum 34:34. Damit endete das Kellerduell Unentschieden und keines der beiden Teams konnte sich in der Tabelle absetzen.

Weiter geht's für "üses Eis" bereits kommenden Samstag, den 31.10.26. Zu Hause empfangen sie die SG/GS Kadetten Espoirs SH. Die Partie startet um 17:30 Uhr in der Schönauhalle. Das Team freut sich über jede lautstarke Unterstützung in der Halle.

Fürs "Eis": Björn Liechti
Fotos: Tobias Zeltner (Archiv)