Starker Auftritt unter schwierigen Bedingungen
Nach dem erfolgreichen Start ins neue Jahr wollten die Steffisburger dort anknüpfen, wo sie, mit dem Sieg gegen Winterthur, aufgehört hatten. Doch allen war bewusst, die Aufgabe wird schwieriger, denn es kam der Tabellenführer aus Emmen zu Besuch in die heimische Lachenhalle. Hinzu kam, wie so oft diese Saison, die nächste Verletzung, diesmal von Topscorer Rauls Serafimovics. Als Ausrede sollte dies jedoch nicht gelten, denn auch der Gegner spielte mit dezimierter Aufstellung und war nicht mit vollen Kräften angereist.
Der Start in das Spiel gelang dem Heimteam, mit viel Tempo kamen die Steffisburger zu leichten Toren und lagen, trotz einiger Fehler in der Deckung, nach zehn Minuten mit zwei Toren (6:4) in Führung. Doch in der 12. Minute kam ein erster Genickbruch, Dominik Roth wurde die rote Karte gezeigt und somit mussten die Steffisburger das restliche Spiel mit einer ungewohnten Formation im Innenblock auskommen. Trotz des Rückschlages konnte sich das Heimteam weiterhin gut behaupten. Durch das konstante Tempospiel und clever ausgespielte Angriffe im gegen 6, lag man bis zur 25. Minute in Führung, ehe die Gäste das erste Mal ausgleichen konnten (13:13). Kurz vor der Halbzeitpause vermehrten sich die Fehler im Abschluss und so erzielte Emmen kurz vor der Sirene den Führungstreffer zum 15:16.
Leider verschliefen die Steffisburger den Start in die zweite Halbzeit. Innert drei Minuten wuchs der Rückstand auf vier Tore an (16:20). Doch wie so oft wusste sich die Mannschaft nochmals aufzurappeln und heranzukämpfen. In der 40. Minute verkürzte das Heimteam nochmals auf zwei Tore (19:21). Danach entwickelte sich das Spiel leider deutlich zugunsten der Gäste. Im Angriff fehlten die Ideen, in der Abwehr liessen die Kräfte nach und somit auch die Gegenwehr. Hinzu kamen etliche Zeitstrafen, welche die Steffisburger einen Grossteil der Restzeit in Unterzahl agieren liessen. So zogen die Gäste schnell davon und trafen in der 50. Minute zum 19:28, die höchste Führung in dem Spiel. Bis zum Ende versuchte das Heimteam alles, um das Spiel nochmals spannend zu gestalten, doch es fehlten die Kräfte, um sich gegen einen starken Gegner erneut aufzubäumen. Schlussendlich lautete das Resultat 26:34.
Eine verdiente Niederlage. Dennoch können die Steffisburger stolz auf ihre Leistung sein, dem Leader konnte lange Zeit die Stirn geboten werden und viele gelungene Aktionen können mit in die nächsten Spiele genommen werden. Weiter geht es erst am 18. Februar, da darf das Team am Mittwochabend nach Zürich reisen, wo der Tabellennachbar GC Amicitia wartet. Hier gilt es die Leistung aus dem Hinspiel zu bestätigen und die zwei wichtigen Punkte für den Abstiegskampf einzufahren. Verfolgen könnt ihr das Spiel wie immer im Stream auf RED Sport.
Hopp Stäffi!
Fürs "Eis": Jorden Lindner
Fotos: Nils Kiener (Archiv)