NICHTS ZU HOLEN BEIM LEADER

NICHTS ZU HOLEN BEIM LEADER
12.11.2017 • NLB - Spielbericht
Nachdem die jungen Wilden letzte Woche den selbst ernannten Aufstiegsaspirant, Lakers Stäfa, verdient bezwungen haben, bekamen sie es dieses Wochenende mit dem nächsten Aufstiegskandidaten, dem RTV Basel, zu tun. Die Basler thronen bisher ungeschlagen an der Tabellenspitze der NLB und wollten ihre weisse Weste auch nicht gegen die Berner Oberländer verlieren.

Der Leader ist bekannt für seine routinierte und massierte Abwehr, mit welcher immer wieder die Basis für einfache Gegenstosstore gelegt wird. Der TV Steffisburg war deshalb gut beraten die Angriffe möglichst lange heraus zu spielen und geduldig auf seine Chancen zu warten. Dies beherzigten die Gäste gleich im ersten Angriff, welcher über zwei Minuten dauerte und schlussendlich mit einem Tor abgeschlossen werden konnte.  Der Start verlief also relativ gut für den Underdog und so gingen die Berner Oberländer mit 2:1 in Führung. Danach mussten die jungen Wilden aber am eigenen Leibe spüren, was passiert, wenn im Angriff ein Fehler begangen wird. Ein paar Unkonzentriertheiten im Angriff und der RTV läuft in den Gegenstoss und kann sich so mit einfachen Toren absetzen. So steht das Zwischenresultat nach 20 Minuten bei 12:5 für den Leader. Die Steffisburger kämpften aber weiter und konnten wieder aufholen und so stand es zur Pause 16:11 für die Basler. Die Zwischenbilanz zeigt, dass die jungen Wilden im Positionsangriff gegen den Leader sogar die bessere Mannschaft waren, den Unterschied machten aber die 5-6 Gegenstösse, welche die Basler gekonnt verwandelten.

In der zweiten Halbzeit konnten sich die Söldnertruppe des RTV Basel wieder etwas mehr absetzen. Hier zeigte sich klar die Erfahrung und die Abgeklärtheit, welche die Basler Spieler in ihren langen Karrieren schon gesammelt haben, im Vergleich zu der jüngsten Mannschaft der Liga, die aus Steffisburg kommt. Vor allem Rares Jurca und Kreisläufer Dick Hylken brachten die Steffisburger Verteidigung immer wieder in Schwierigkeiten. Schlussendlich mussten sich die jungen Wilden dem Leader mit einem Schlussresultat von 34:25 geschlagen geben. Erfolgreichster Scorer unserer Mannschaft war wiederum der Topscorer Gabriel Felder mit 7 Toren aus 8 Versuchen. Effiziente Wurfausbeute konnten auch die beiden linken Flügel, Nino Gruber und Serafin Baumgartner, verzeichnen, welche beide alle ihre Versuche im gegnerischen Tor unterbringen konnten.

Verfasser: Drollinger Yannick  
Bild: Spalinger Jürgen
 
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